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REIMO Ausbau-Ratgeber – TÜV, Steuer, Recht

Ausbauratgeber:  TÜV, Recht, Steuer
Es gibt einiges zu beachten beim Wohnmobilbau: Fragen zur TÜV-Abnahme sollten vorher geklärt werden, aber auch steuerliche und andere Fragen wollen bedacht sein. Deshalb hier ein Überblick über verschiedene Vorschriften und Regelungen.
Tipps zur TÜV-Abnahme
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Reisemobile werden steuerlich als eigene Fahrzeugklasse eingestuft.
So werden „Wohnmobile“ aus steuerlicher Sicht als „Fahrzeuge der Klasse M mit besonderer grundsätzlich fest eingebauter Ausrüstung...“ beschrieben. Die Bodenfläche muss „den überwiegenden Teil der gesamten Nutzfläche“ einnehmen und eine „Stehhöhe von mindestens 170 Zentimeter sowohl an der Kochgelegenheit als auch an der Spüle“ aufweisen.

Der Steuersatz bei Wohnmobilen richtet sich nach den Schadstoffemissionen und dem verkehrsrechtlich zulässigen Gesamtgewicht. Dabei wird die zu zahlende Steuer aufgrund jeder angefangenen 200 kg des zulässigen Gesamtgewichts errechnet. Dies geschieht in zwei Stufen, bis 2000 kg und über 2000 kg; beide Anteile werden addiert.

Demnach zahlt der Eigentümer für die Steuer seines Reisemobils, das
a) der Schadstoffklasse S4 entspricht, vom Gesamtgewicht
bis zu 2000 kg: 16 EUR je angefangenen 200 kg,
über 2000 kg: 10 Euro je angefangenen 200 kg,
insgesamt jedoch nicht mehr als 800 EUR,
b) der Schadstoffklasse S3, S2 oder S1* entspricht, vom Gesamtgewicht
bis zu 2000 kg: 24 EUR je angefangenen 200 kg,
über 2000 kg: 10 EUR je angefangenen 200 kg,
insgesamt jedoch nicht mehr als 1000 EUR.
c) Reisemobile, welche die Voraussetzungen nach Buchstabe a) oder b) nicht erfüllen, vom Gesamtgewicht
bis zu 2000 kg: 40 EUR je angefangenen 200 kg und
über 2000 kg bis zu 5000 kg: 10 EUR je angefangenen 200 kg,
über 5000 kg bis zu 12000 kg: 15 EUR je angefangenen 200 kg,
über 12000 kg: 25 EUR je angefangenen 200 kg.

*Die Regelung c) gilt ab dem 1. Jan. 2010 auch für die Schadstoffklasse S1

Daraus ergeben sich für ein durchschnittliches Reisemobil mit 3,5 Tonnen Gesamtgewicht in der Schadstoffklasse S4 240,- EUR jährliche Kfz-Steuer.
Die Schadstoffklassen sind nicht immer identisch mit den Euro-Schadstoffklassen. Zum Beispiel ist der neue Fiat Ducato Euro-Schadstoffklasse 4, aber in der Schadstoffklasse S3 eingeordnet.
Bitte beachten Sie hier Veröffentlichungen in den Medien.

Klingt kompliziert? Ist gar nicht so schlimm:
Hier noch ein Beispiel: Als Basis gilt immer der Steuersatz bis 2000 kg, das Restgewicht wird dann zu dem niedrigeren Steuersatz berechnet.
VW T5 Reisemobil 2,8 t Gesamtgewicht, S 4 Fahrzeug in der Saison 2007:
Grundsatz: 10 x 16 EUR = 160 EUR Basissatz bis 2000 kg,
Restsatz: 4 x 10 EUR = 40 EUR über 2000 kg.
Dies entspricht 200,- EUR.

Bei einem Fahrzeug mit 2,8 t und Klasse S0 wäre der Steuersatz gesamt 440,- EUR.

Eine Auflastung auf 2810 kg ist aus steuerlicher Sicht nicht mehr (wie früher) sinnvoll, da 10 EUR mehr pro Jahr zu zahlen wären.

Stand Dezember 2007. Alle Angaben sind ohne Gewähr.


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Wir garantieren nicht für Richtigkeit, Gültigkeit und Anwendbarkeit der in diesem Ausbau-Ratgeber dargestellten Tipps, Vorgehens­weisen oder Montagehinweise, und übernehmen keine Haftung für etwaige Schäden.
Die Inhalte dieses Ausbau-Ratgebers beruhen auf Artikeln, die in den REIMO Ausbau- und Zubehörkatalogen 1995 - 2012 erschienen sind. Sie beschreiben allgemeine Vorgehensweisen, die nicht unbedingt für jeden Fahrzeugtyp und jedes Baujahr Gültigkeit haben. Bitte fragen Sie einen regionalen REIMO-Ausbauspezialisten, bevor Sie mit dem Ausbau beginnen.