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REIMO Ausbau-Ratgeber – Boden & Innenverkleidung

Ausbauratgeber: Boden & Innenverkleidung
Der Innenraum Ihres Wohnmobils soll Ihnen einen angenehmen und wohltemperierten Aufenthalt bieten. Je nach Ausstattung müssen Bodenplatten und Schienen für die Bank verlegt werden. Boden und Wände müssen isoliert, und die Oberflächen verkleidet werden.
Bodenaufbau
Tipps zur Fahrzeugisolation
Innen-/Dachverkleidung
Montage Gleitschienen
Isolieren mit X-trem-Isolator
Vorarbeiten:
Ihr Fahrzeug, egal ob Kastenwagen oder Kombi, ist soweit vorbereitet, dass Sie mit den ersten Schritten zur Isolation beginnen können.
Die vorhandenen Innenverkleidungen sind demontiert, und Ausschnitte für spätere Einbauten, wie z.B. Fenster, CEE-Steckdose, Kamine oder Lüftungsgitter sind gemacht.
Damit Sie nun mit der Isolation beginnen können, müssen die Seitenwände Ihres Fahrzeugs trocken und fettfrei sein. Auch eventuelle Wachsrückstände sollten Sie entfernen.

Isolation:
Zur Isolation der Fahrzeugseitenwände, der Decke und des Boden empfehlen wir unseren X-trem Isolator®. Dieser weist folgende Vorteile gegenüber anderen Isolationsmateralien, wie z.B. Styropor oder Steinwolle auf.
Zum einen kann man X-trem Isolator® hervorragen mit einem scharfen Messer schneiden, zum anderen ist dieses Isolationsmaterial biegsam und lässt sich gut an die Wölbungen der Fahrzeugkarosserie anpassen.
Weitere Vorteile sind die sehr hohe Isolation schon bei geringen Materialstärken, das spart Platz und Gewicht, und die Tatsache, dass unser X-trem Isolator® geschlossenporig ( d.h. er kann kein Wasser aufnehmen) und ab 15 mm Stärke auch schwer entflammbar ist.

Isolieren mit X-trem-Isolator
Zuerst schneiden Sie sich einige Stücke des X-Trem Isolators auf die gewünschte Größe zu. Halten Sie ihn dazu an die zu isolierende Fläche an und bedenken Sie, dass bei schwer zugänglichen Flächen später das Isolationsstück samt Kleber angebracht werden muss.
Streichen Sie nun die zugeschnittenen X-trem Teile mit Kompaktkleber (Art.-Nr. 52715) ein. Dazu eignet sich am Besten ein breiter Pinsel oder ein feiner Zahnspachtel. Danach tragen Sie den Kleber auf die Seitenwand bzw. Decke auf. Hierfür kann nur ein Pinsel benutzt werden.
Falls Sie einen Luftkompressor und eine Spritzpistole zur Verfügung haben, können Sie auch mit dem 3M Kleber (Art.-Nr. 50027) die Isolation verkleben.
Egal für welchen Kleber Sie sich entscheiden, es müssen beide Flächen eingestrichen werden.
Des Weiteren muss die Verklebung flächig erfolgen, damit sich zwischen Fahrzeugblech und X-trem Isolator kein Luftraum befinden kann. Damit wird der Taupunkt in die Isolation verlagert und somit die Kondenswasserbildung verhindert.
Ist der Kleber nun aufgetragen, erfolgt nach einer Ablüftzeit das Aufsetzen der Isolation. Hierbei ist für die Klebkraft nicht die Dauer des Anpressens ausschlaggebend, sondern die Höhe des Anpressdrucks. Drücken Sie deshalb den X-trem Isolator an allen Stellen richtig an. So verfahren Sie mit Wand und Decke.
Für den Boden können Sie auch X-trem Isolationsmaterial verwenden. Hier wird der X-trem Isolator jedoch nicht geklebt, sondern nur unter die Bodenplatte gelegt.
Wenn Sie diese Ratschläge befolgen, haben Sie im Sommer ein kühleres und im Winter ein wärmeres Fahrzeug, wobei bei der Isolation ausnahmsweise der Grundsatz gilt: Viel hilft Viel!!!


Seitenverkleidung
Gutes Aussehen – robuste Qualität – leichte Pflege
Sinn der Innenverkleidung ist es, das zerklüftete Fahrzeuginnere so zu gestalten, dass eine wohnliche Atmosphäre im Fahrzeug entsteht, und gleichzeitig das Isolationsmaterial zwischen Fahrzeugblech und Innenverkleidung verdeckt wird. Das Verkleidungsmaterial muss sich deswegen der Karosseriewölbung gut anpassen können.

Übliche Materialien für die Innenverkleidung sind:
Hartfaserplatten beschichtet
Isolvelours/Edelvelours
Pappelsperrholz mit Dekorfolie
Aufgrund des niedrigen Gewichts und seiner Elastizität hat sich das leichte biegsame Pappelsperrholz in 3 mm Stärke durchgesetzt. Die dekorative Folie vermittelt ein wohnliches Raumgefühl und wirkt gleichzeitig als Dampfsperre.

Die dicken und stark strukturierten Folien der Graffiti-Verkleidungen sind deutlich robuster als dünne, glatte PVC-Folien. Bei diesen kann sich bei starker Biegung oder im Bereich von Verschraub­ungen die Folie ablösen. Pappelsperrholz mit starker Strukturfolie wie die Reimo-­Dekore Graffiti oder die Spezialfaserplatte Flexaform Struktura sind daher besser geeignet.

Grafik Flachdachverkleidung
Verschrauben Sie rechts und links an die Längsholme Alu­spannprofile. Die Schraubenköpfe müssen gut versenkt werden! Die Dachfläche verkleiden Sie mit X-trem-Isolator. Sie setzen dann die Verkleidungsplatte auf einer Seite in das Spannprofil, wölben es in der Mitte nach unten und setzen die Kante auf der anderen Seite auf das Spannprofil an. Die Platte wird schließlich in der Mitte vorsichtig nach oben gedrückt, bis sie voll in das Profil einschnappt. 2 Platten werden mit einem H-Profil verbunden.

Grafik Bodenaufbau
Die Bodenplatte soll Unebenheiten des Fahrzeugbodens ausgleichen, gegen Kälte und Schall isolieren, und eine Befestigung der Möbel ermöglichen. Da im Bodenbereich Feuchtigkeit nicht immer auszuschließen ist, muss das Material feuchtigkeitsbeständig und verzugsarm sein. Als Kompromiss zwischen Gewicht und Festigkeit bieten sich wasserfeste Spanplatten in 10 mm Stärke an. Verschraubungen, die höhere Festigkeit benötigen, werden aus Sicherheitsgründen durch den Wagenboden hindurchgeführt.
Achtung: Alle Bohrungen nach außen gut abdichten.
Als Belag eignen sich am besten Kunststoff-Bodenbeläge. Sie sind pflegeleicht und lassen keine Feuchtigkeit in das Holz. Der Belag sollte flächig mit der Bodenplatte verklebt werden, damit er keine Blasen wirft. Teppichböden, fest verlegt, sind nicht zu empfehlen, da die Reinigung problematisch ist.
Sie sollten besonders auf Türeinstieg und Abschlusskanten der Einbauten achten. Abdichten mit Silikondichtmasse verhindert das Eindringen von Wasser.
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Wir garantieren nicht für Richtigkeit, Gültigkeit und Anwendbarkeit der in diesem Ausbau-Ratgeber dargestellten Tipps, Vorgehens­weisen oder Montagehinweise, und übernehmen keine Haftung für etwaige Schäden.
Die Inhalte dieses Ausbau-Ratgebers beruhen auf Artikeln, die in den REIMO Ausbau- und Zubehörkatalogen 1995 - 2012 erschienen sind. Sie beschreiben allgemeine Vorgehensweisen, die nicht unbedingt für jeden Fahrzeugtyp und jedes Baujahr Gültigkeit haben. Bitte fragen Sie einen regionalen REIMO-Ausbauspezialisten, bevor Sie mit dem Ausbau beginnen.